Vorbericht zur 30. Rallye Zorn und zur Deutschen Amateurrallyemeisterschaft des NAVC 2019

Die NAVC-Rallyesaison beginnt traditionell mit der Rallye Zorn im Taunus-Dorf Miehlen, die in diesem Jahr ihr 30. Jubiläum feiert. Am Dorfgemeinschaftshaus (Hauptstraße 3, 56357 Miehlen) beginnt die Rallye am Samstag um 8.45 Uhr. Vormittags wird ein 7-km-Sprint dreimal hintereinander gefahren, nachmittags folgen drei Durchfahrten auf einem 5,4 km langen Sprint. Rund 10% der 38 WP-Kilometer führen über losen Untergrund. Mit 96 Nennungen sind die Startplätze ausgebucht. Nur sechs Fahrzeuge aus der Top-Klasse 11 führen das Feld an.. Das gibt den schnellsten Zweiradler die Chance, aufs Podest zu fahren. Wie immer beim NAVC ist die 2-Liter-Klasse mit 48 Nennungen quasi eine Rallye für sich.

Die 16 Fahrzeuge der serienmäßigen Gruppe 1 beschließen das Feld der Rallye Zorn.

In der Meisterschaft 2019 wird es mit Sicherheit ähnlich spannend zugehen wie auch im letzten Jahr, als in allen Fahrzeuggruppen die Wertung bis zum letzten Lauf offen war und nur geringe Punkteabstände zwischen den jeweils Erstplatzierten lagen.

Die Gruppe 3 ist diesmal bisher nur mit 6 Teams noch etwas dünn besetzt, da der Nennungsschluß für die Meisterschaft in diesem Jahr erst am 28.06. ist, könnte sich hier aber noch etwas tun. Favoriten sind mit Sicherheit die letztjährigen Meister Thorsten Michel und Anna Hinrichs auf Mitsubishi, aber auch die Vizemeister Bernd Herler /Thomas Bratfisch Beltz haben schon angekündigt, die knappe Niederlage aus dem letzten Jahr wettmachen zu wollen.

In der Gruppe 2 tummeln sich bisher 39 Teams im Meisterschaftsrennen. Die letztjährigen Meister Spieß/Wythe planen hier natürlich die Titelverteidigung mit ihrem bärenstarken Ascona B, aber hier dürften auch noch andere Teams aus der am stärksten besetzten Klasse bis 2 Liter mitreden, wie zum Beispiel auch der Vizemeister aus dem letzten Jahr, Stefan Raffel auf BMV 318 is, der Meister von 2017, Günther Werner mit Co. Dieter Walterscheid oder auch das neu hinzugekommene Escort-Team Thomas und Andrea Kleinwächter. Aber auch Teams aus den schwächeren Hubraumklassen rechnen sich Chancen auf den Titel aus, so zum Beispiel Rainer und Daniel Thiel auf Fiat Panda 4×4 oder auch Reuß/Diehm auf dem 1600-er Ascona B. Nicht zu vergessen aber auch die BMW M3 Fraktion aus der Klasse 10 über 2 Liter Hubraum, hier peilt das Team Oest/Oest sowie die starken Wundsam/Summer oder Garten/”Huber” das Siegerpodest an.

In der Gruppe 1 sind bisher 13 Teams in der Meisterschaft eingeschrieben. Hier strebt das Team Heider/Zuckermeier mit dem Renault Clio die erneute Meisterschaft an, allerdings fehlen sie noch auf der Starterliste der Rallye Zorn. Auch hier gibt es eine starke BMW-Fraktion, die sicher um die Meisterschaft ein Wort mitreden wird, wie die Teams Venter/Orlikowski, Biendl/Stephan, Funk/Schnelle und Knese/Knese.

Die Meisterschaft 2019 wird mit Sicherheit wieder sehr spannend werden, freuen wir uns also auf den Saisonstart beim MSC Zorn und die weiteren 5 Meisterschaftsläufe.

Text: Absatz 1 Rallye-Magazin, Alfred Gorny, Meisterschaftsvorschau: Katja Hossfeldt

Foto: Sascha Dörrenbächer-Vorjahresmeister Thorsten Michel/Anna Hinrichs, Gruppe 3

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